Für die Nutzung dieser Datenbanken muss man allerdings zahlen. Ein Monatsabonnement kostet 9,95 Euro; ein einmaliger Zugriff pro Monat 11,95 Euro.
Dafür erhalten Ahnenforscher über das weltweite Ancestry-Netzwerk Zugriff auf über fünf Milliarden Namen in mehr als 23000 Datenbanken – sie können so beispielsweise den Lebensweg von emigrierten Familienmitgliedern in ihrer neuen Heimat online nachverfolgen.
Seit Anfang Juli ist die Familienforschung über europäische Grenzen hinweg wesentlich einfacher: Mit www.ancestry.it und www.ancestry.fr betreibt der weltweit führende Internet-Service für Ahnenforschung mit der größten Sammlung genealogischer Daten im Netz jetzt neben ancestry.de und ancestry.co.uk zwei weitere nationale Ahnenforschungsportale in Europa.
Für deutsche Ahnen- und Familienforscher ist die Suche nach Vorfahren mit italienischen oder französischen Wurzeln damit nur noch einen Mausklick entfernt: Sowohl die italienische als auch die französische Webseite ermöglichen die Erstellung von Familienstammbäumen und den Zugang zu verschiedenen nationalen historischen Datenbanken mit einer Vielzahl an Namen und Zusatzinformationen über die aufgelisteten Personen. »Da sich in Europa Familienhistorien oft über mehrere Nationen erstrecken, sind die beiden neuen Webseiten auch für deutsche Familienforscher interessante Adressen für die Suche nach ihren Vorfahren«, erklärt Brett Lohr Bouchard, Geschäftsführer von ancestry.de.
Das Thema Online-Familien-Stammbäume trifft offenbar den Nerv der Zeit. Das belegt auch der große Erfolg der Internet-Plattform www.verwandt.de. Innerhalb von nur fünf Wochen seit dem Start Ende Juni hat die Webseite für Familien die magische Schallmauer von einer Million Profilen durchbrochen. Kein Social-Network in Deutschland ist so schnell gewachsen.
Sehr populär ist auch das Zusatzkarten-Feature von verwandt.de: Möchte man wissen, welcher Familienname in Deutschland wie häufig in welcher Gegend zu finden ist, klickt man www.verwandt.de/karten an. Wer seinen Nachnamen eintippt, erhält auf dem Bildschirm postwendend eine Deutschlandkarte als Flickenteppich. Sechs Farben kennzeichnen die Häufigkeit der Familiennamen in jedem einzelnen Landkreis – von Weiß für null Treffer bis Rot für über 40. Dieser Service kann von jedem genutzt werden – kostenlos!
Autor(in): Manon Baukhage
Ancestry http://www.ancestry.de
verwandt.de http://www.verwandt.de
Familyone http://www.familyone.de
Ahnenforschung net http://www.ahnenforschung.net
Ein Special zu Ahnenforschung bei P.M. HISTORY http://www.pm-history.de