Ein bedeutender Verstärker (nicht Ursache) von Allergien ist Stress.
Allergiker sollten sich deshalb auf jeden Fall den Humor bewahren und sich in Gelassenheit üben!
Allergiker im Kindesalter sollten spielerisch zur Selbstständigkeit erzogen werden, damit dieser „ich kann das nicht alleine“-Druck (der auch Stress verursacht) verschwindet.
Als erstes will ich klar stellen, dass bei jedem mit Heuschnupfen geplagtem Menschen, eine andere Ursache für sein Leiden verantwortlich sein kann!!! Deshalb wirken die Heuschnupfenmittel auch bei jedem Menschen etwas anders und weiter gilt, dass sich die Heuschnupfenursachen bei jedem Menschen ändern können, deshalb muss ein Mittel nicht über Jahre die selben Erfolge zeigen!
Bei mir hatte Schwarzkümmelöl 10 Jahre lang prima gewirkt, dann ließ die Wirkung überraschend
nach und ich hatte gute Erfolge mit den Grasssamen erzielt.
Deshalb ist es wichtig, dass man sich klar macht, das sich auch die Heuschnupfenplage ständig
ändern kann, ja sie kann sogar verschwinden…
Wirksame Mittel gegen Heuschnupfen scheinen auch in gewissem Maße gegen Neurodermitis zu wirken, so jedenfalls meine Erfahrungen. Auch in Krankenhäusern wird den Neurodermitispatienten zum Teil ein Antihistaminikum verabreicht.
Daraus ergibt sich für mich, das man mit etwas Phantasie Neurodermitis als eine andere Form von Heuschnupfen bezeichnen könnte, die sich nicht in den Schleimhäuten, sondern auf der Haut ausdrückt.
Also, erst mal habe ich noch nicht alles ausprobiert, was ich unten aufgeführt habe.
Allerdings habe ich mit folgenden Mitteln recht positive Erfahrungen gemacht:
Mit folgenden Mitteln haben mir persönlich bekannte Personen recht positive Erfahrungen gemacht:
Ich habe ca. seit dem Jahre 1998 so starken Heuschnupfen, dass ich seither fast Jährlich geeignete Maßnahmen ergreifen muss um die Symptome zu lindern.
Anfangs habe ich Antihistaminikum (z.B. Lisino oder Lorano) einnehmen musste. Allerdings fühle ich mich dann immer noch erschöpft und habe ausgetrocknete Schleimhäute sowie so eine Art metallischen Geschmack im Mund. Bei Lisino bekomme ich zudem noch bei Einnahme einer ganzen Tablette Kopfschmerzen.
Und so wurde mir um das Jahr 2000 rum Schwarzkümmelöl empfohlen. Bei regelmäßiger Einnahme (ca. zwei Esslöffel pro Tag) sind die störenden Beschwerden (Erschöpfung, Juckreiz, Hustenanfälle, Kopfschmerzen) komplett ausgeblieben, sodass ich nur noch das Niesen mit anschließender laufender Nase hatte. In akkuten Fällen (wenn ich mal mehrere Wochen lang nichts eingenommen hatte) habe ich abends 12 Esslöffel mit Sahne-Yogurt (sonst schmeckt das fürchterlich streng, es ist immerhin ein afrikanisches Gewürtz) gegessen und am nächsten Tag war alles tip-top in Ordnung! Damit war ich lange sehr zufrieden, es ist nur recht teuer. 100ml kosten im Reformhaus ca. 15€, im Internet bekommt man es aber Literweise deutlich günstiger. Man sollte nur darauf achten, das man keine Abfüllung für Pferde kauft… die sind besonders günstig.
Auf der Seite vom Burgenland-Magazin kann man folgendes lesen:
Das Öl zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Linolsäure aus, die ein Hauptvertreter der Omega-6-Fettsäuren ist. Diese sind die Gegenspieler der Omega-3-Fettsäuren.
Im Organismus entsteht aus ihnen auch die Dihomo- Gamma- Linolensäure, die wieder zur Bildung von Prostaglandin E1 führt, das eine entzündungshemmende Wirkung und eine stabilisierende Wirkung auf die Bildung von allergischen Mediatoren hat.
Vor allem enthält das Schwarzkümmelöl ein ätherisches Öl, das eine bronchienerweiternde und sekretionsfördernde Wirkung hat. Pollenallergikern kann daher empfohlen werden, in ihrer jeweiligen „Saison“ regelmäßig 1 bis 2 Kapseln mit Schwarzkümmelsamenöl zu schlucken.
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, das weniger als 4 Kapseln Schwarzkümmelsamenöl pro Tag nichts bringen. Ja, in einem akuten Fall habe ich 12 Esslöffel Schwarzkümmelöl in Yogurt eingerührt, gegessen und über Nacht waren fast alle Leiden verschwunden, nur die laufende Nase blieb.
Einige Heilpraktiker geben den Hinweis, dass bei schlimmen Allergiesymptomen, ein Einlauf mit Tee am schnellsten Linderung verspricht.
Jetzt habe ich festgestellt, dass sogar MMS für bis zu 24 Stunden (4-6 Tropfen) wirkt. Die Wirkung tritt sogar schon nach einer Stunde (also deutlich schneller als bei Schwarzkümmelöl) in kraft!
Der Körper soll mit den Pollen deutlich besser klar kommen, wenn man vom blühenden Grashalm die Blüte mit Samen und Pollen (Ehre) in den Mund nimmt, gut einspeichelt, gut zerkaut und runter schluckt.
Als ich das mal ausprobiert hatte und vier Gras-Ehren auf diese Weise gegessen hatte,
war ich 24 Stunden Beschwerdefrei.
Rohe Zwiebeln sollen ein leichtes Antihistaminikum sein, weil das Flavonoid Quercetin die Ausschüttung des Histamins behindert. Wer Zwiebeln verträgt, und auch seiner Umgebung den Zwiebelduft zumuten kann, sollte es versuchen.
Auf der Seite vom Burgenland-Magazin kann man folgendes lesen:
Die Küchenzwiebel enthält Schwefelverbindungen, die Thiosulfinate, die eine Histaminfreisetzung durch die IgE-Globuline hemmen können.
Auch das Quercetin, ein in der Küchenzwiebel vorkommendes Flavonoid, zeigte in Untersuchungen eine Hemmung der Histaminfreisetzung. Berichte über anti- asthmatische Effekte der Zwiebel lassen auch für die Indikation Heuschnupfen positive Effekte erwarten.
An Fertigpräparaten mangelt es noch, also kann nur empfohlen werden, täglich 100g frische Zwiebeln zu essen oder 3 mal täglich 1 EL Zwiebelfrischpresssaft einzunehmen.
In einigen Homepages wird propagiert, dass tierisches Eiweiß Allergien (auch Pollenallergien) fördern sollen. Ganz besonders wird dabei gegen die Milch vorgegangen, die regelrecht als Gift bezeichnet wird. Mit verlässlichen Studien ist so etwas leider nicht untersetzt.
Meine persönlichen Erfahrungen: Ich konnte bei mir keine Verschlechterung bei Milchverzehr (ich trinke sehr gerne Kakao, oft 1/2 Liter je Tag) es ist jedoch zur Zeit bei mir der Heuschnupfen recht stark und ich habe schon ein paar Tage meinen Kakao nicht mehr getrunken…
Die Probleme mit der Milch scheinen eher in der Kuhmilchunverträglichkeit zu liegen. Die Kuhmilchunverträglichkeit beruht auf dem Fehlen eines Enzyms im Körper und hat nichts mit der Überempfindlichkeit gegen die pflanzlichen Eiweißstoffe der Pollen zu tun. Viele Veganern sind der Meinung, dass das Eiweiß der Milch an den Allergien schuld sei??? Wenn man diesen Faden weiter spinnt, dann müssten ja die pflanzlichen Eiweiße in der Nahrung erst recht Allergien fördern! Also Vorsicht vor diesen Meinungen!
Auf der Seite vom Burgenland-Magazin kann man folgendes lesen:
Manche typischen Entzündungszeichen von Allergien lassen sich abmildern, wenn die „Rohstoffe“ bestimmter Entzündungsmediatoren reduziert oder verdrängt werden.
Einer dieser Rohstoffe ist die Arachidonsäure, eine Omega-6- Fettsäure, die Ausgangssubstanz für Prostaglandine, Leukotriene, etc. Einige dieser Gewebstoffe halten die Entzündungsreaktionen aufrecht.
Wichtig ist die Zufuhr von Omega-3-Fettsäure vor allem bei Autoimmunerkrankungen wie Polyarthritis, unterstützend können sie aber auch bei Allergien wie Heuschnupfen wirken.
Fisch ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren, also in der Pollensaison weniger Fleisch und mehr Fisch essen. Aber auch in Leinöl, Walnussöl, Rapsöl und Sanddornkernöl sind relevante Mengen an Omega-3-Fettsäuren enthalten.
Auf der Seite vom Burgenland-Magazin kann man folgendes lesen:
Besonders empfohlen werden kann eine Pflanze, die über die japanische Küche und die Popularität von Sushi zu uns gekommen ist:
Schwarznessel, japanisch Shiso (Perilla frutescens) gibt es noch nicht als fertiges Präparat, aber bei Gärtnern als dekorative Pflanze zu kaufen.
Das aromatische Shiso passt aber nicht nur zu Sushi, sondern auch in alle Wok-Gerichte. Auch wenn die Omega-3-Fettsäure vor allem in den Samen von Shiso zu finden ist, kann der Genuss des Krautes allen Allergikern empfohlen werden.
Auf der Seite vom Burgenland-Magazin kann man folgendes lesen:
Die Knospen sind daher reich an bestimmten Phytohormonen wie den Auxinen oder Giberellinen, die verhindern, dass es bei den Pflanzen zu Fehlentwicklungen kommt. Gemmomazerate helfen auch beim Menschen vor allem dort, wo Reparatur- und Regenerationsmechanismen im Körper angeregt werden sollten.
Auf der Seite vom Burgenland-Magazin kann man folgendes lesen:
Die Gemmotherapie, die bei uns leider noch viel zu wenig bekannt ist, nutzt als Heilmittel die Knospen oder Sprossen von Pflanzen. Die Wirkung geht darauf zurück, dass die Knospen ein besonders enormes Teilungs- und Wachstumspotential haben. Ihre Zellverbände enthalten das gesamte genetische Programm der Pflanze.
Dieses Programm führt im Verlauf des Wachstums zu einer zehnfachen Masse an Pflanzengewebe, dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer Vielzahl an Teilungen Fehler unterlaufen, recht hoch.
Birkenknospen sollten mit den Johannisbeerknospen kombiniert werden. Sie helfen vor allem bei Problemen in Nasen- und Rachenraum von Kindern.
Bei Allergien helfen die Birkenknospen ein aus der Norm geratenes Immunprogramm in Balance zu bringen und haben eine antihistaminische Wirkung. In den Knospen sind noch keine Pollen, also keine Angst.
Man nimmt Birkenknospenmazerat abwechselnd mit Johannisbeerknospen, also morgens 10 Tropfen Johannisbeer, dann mittags 10 Tropfen Birkenknospen und dann wieder Johannisbeer. Am nächsten Tag beginnt man mit den Birkenknospen.
Auf der Seite vom Burgenland-Magazin kann man folgendes lesen:
(Schwarze Ribisel, Ribes nigrum): Ist so bewährt gegen Allergien, dass das Mazerat manchmal als „Pflanzliches Kortison“ bezeichnet wird.
Es wirkt abschwellend und entzündungshemmend vor allem auch bei Heuschnupfen und sollte daher als Basismittel in der „Saison“ täglich eingenommen werden (3 mal 10 Tropfen).
Auf der Seite vom Burgenland-Magazin kann man folgendes lesen:
Generell wirken die Sprossen entzündungshemmend, immunmodulierend, weshalb sie auch bei Allergien eingesetzt werden können.
Ein Schwerpunkt der Wirkung liegt im Atemwegsbereich und das vor allem bei Kindern, die ständig krank sind. Sollten also vor allem bei Kindern mit allergischen Atemwegserkrankungen eingesetzt werden, in Kombination mit den Birkenknospen.
Auf der Seite vom Burgenland-Magazin kann man folgendes lesen:
Medizinisch wird der Schneeball bei uns nicht verwendet, im Gegenteil, er wird sogar als giftig betrachtet. Mittlerweile ist klar, dass man die Früchte des Schneeballs auch essen könnte.
Das Knospenmazerat wird in der Gemmotherapie verwendet, da es entspannend auf Bronchien und Lunge wirkt. Das Mazerat kann also unterstützend bei Pollenallergien mit Hustenreiz eingesetzt werden.
Auf der Seite vom Burgenland-Magazin kann man folgendes lesen:
Das Knospenmazerat hilft vor allem bei Allergien mit Atemwegsproblemen. Es wirkt auf die Schleimhäute der oberen Atemwege, beruhigt Hustenreiz und kann ebenfalls unterstützend zu den anderen Mazeraten eingesetzt werden.
Auf der Seite vom Burgenland-Magazin kann man folgendes lesen:
Die anthroposophische Medizin hat aus Zitrone und Quitte Heilmittel entwickelt, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt.
Am wirkungsvollsten wäre die Anwendung in Form subkutaner Injektionen, die sollte aber einem anthroposophischen Arzt vorbehalten bleiben.
Rudolf Steiner, der Begründer der anthroposophischen Medizin, stützte sich bei der Entwicklung stark auf die Signaturlehre von Paracelsus, der meinte, dass die inneren Qualitäten einer Pflanze sich an ihrem Äußeren erkennen lassen.
Gegen Heuschnupfen hat Rudolf Steiner auf der Basis dieser Erkenntnis ein besonderes Heilmittel entwickelt. Zitronen umhüllen mit ihrer derben Schale ein saftiges Inneres, man könnte sagen, sie sind ein Sinnbild der zentripetalen Kräfte.
Beim Heuschnupfen überwiegen die zentrifugalen Kräfte - beim Niesen spritzt nur so das Sekret nach außen und die Augen rinnen fortwährend.
Eine andere Flüssigkeitsbildung findet sich in der Quitte - die Frucht ist zwar hart, doch wenn man sie erhitzt, ist sie eine der saftreichsten Früchte und hat dazu viele reizmildernde Schleimstoffe in den Kernen.