Linux verfolgt leider eine recht oberflächliche Philosophie, Linus Torvalds (Erfinder von Linux) ist der Auffassung, dass es wichtiger ist möglichst viele Funktionen in das System zu bekommen, als es zu perfektionieren. Ihm reicht es (nach eigenen Aussagen), wenn Linux gut genug ist.
Die NetBSD) sehen das etwas anders. Aus diesem Grund sind diese Systeme grundsätzlich für den Server-Einsatz besser geeignet als irgendeine Linux-Distribution. Meine persönlichen Berufserfahrungen aus den letzten 10 Jahren (2000-2010) bestätigen das.
Allerdings will ich mir hier nicht anmaßen zu behaupten, dass Linux grundsätzlich nicht als Server-OS eingesetzt werden sollte. Immerhin verdienen viele Firmen gutes Geld mit Support für Linux im Server-Einsatz und des weiteren gibt es leider ja auch noch einige Treiber und Programme für Linux, die für BSD nicht erhältlich sind.
Ich persönlich, setze Linux seit 2005 auf meinen Desktop- und Laptop-Systemen, wegen der besseren Multimediafähigkeiten, ein. In den Jahren von 2000 bis 2005 habe ich ausschließlich FreeBSD auf jeden Fall drauf bleiben, denn mir ist dort Stabilität wichtiger als Funktionalität! Was nützen einem die tollsten Funktionen, wenn sie nur Zicken…
Seit Anfang 2012 wird empfohlen das OpenJDK zu verwenden, leider funktionieren aber nicht alle Anwendungen damit…
Deshalb bevorzuge ich noch das originale SUN-Java ⇒ Installationsanleitung für SUN-Java 7 / SUN-Java 7.
Vorbereitungen:
# tar xzf Downloads/jdk-7-linux-x64.tar.gz # mv /home/manfred/jdk1.7.0 /usr/lib/jvm/
Jetzt werden wir Java 7 in die „Alternativen“ eintragen und aktivieren.
Java 1.7.0 jetzt aktivieren:
# update-alternatives --install /usr/bin/java java /usr/lib/jvm/jdk1.7.0/jre/bin/java 1 # update-alternatives --set java /usr/lib/jvm/jdk1.7.0/jre/bin/java # java -version
Javac 1.7.0 jetzt aktivieren:
# update-alternatives --install /usr/bin/javac javac /usr/lib/jvm/jdk1.7.0/bin/javac 1 # update-alternatives --set javac /usr/lib/jvm/jdk1.7.0/bin/javac # javac -version
Javaws 1.7.0 jetzt aktivieren:
# update-alternatives --install /usr/bin/javaws javaws /usr/lib/jvm/jdk1.7.0/bin/javaws 1 # update-alternatives --set javaws /usr/lib/jvm/jdk1.7.0/bin/javaws # javaws
# ln -s /usr/lib/jvm/jdk1.7.0/lib/amd64/libnpjp2.so .mozilla/plugins/
# aptitude install usb-modeswitch modemmanager wvdial ppp # vi /etc/usb_modeswitch.conf # reload udev
Sollten keine /dev/ttyUSB*-Gerätedateien vorhanden sein (meist sind dann nur /dev/ttyACM*-Gerätedateien vorhanden), dann kann man das hier mal ausprobieren:
# modprobe -r airprime # modprobe -r usbserial
…usbserial can't handle HSDPA data rates…
# modprobe option
Eine sehr gutes und vor allem kleines Programm zum DVD's kopieren ist VOBCopy.
Die Installation ist ganz einfach:
# aptitude install vobcopy
Um kopiergeschützte DVD's am PC ansehen zu können, braucht man die css-Bibliothek.
normalerweise kann man CSS-verschlüsselte CD/DVD so ansehen:
# mplayer dvd://1
oder so:
# totem dvd://1
Sollte das nicht funktionieren, dann muss man noch die CSS-Bibliothek installieren:
Paket mit der CSS-Bibliothek installieren:
# aptitude install $(aptitude search libdvdread | awk '{print $2}')
# /usr/share/doc/libdvdread*/install-css.sh
Jetzt den Regional-Code überprüfen (für Deutschland Region 2):
Bei manchen Laufwerken ist ab Werk kein Regionalcode gesetzt, dann lassen sich auf dem Laufwerk keine verschlüsselten DVDs abspielen!
Jetzt den Regional-Code überprüfen und ggf. setzen (für Deutschland Region 2):
# regionset
die Rechte der Gerätedatei sollten so aussehen:
# # ls -l /dev/cdrom lrwxrwxrwx 1 root root 3 2011-10-09 17:14 /dev/cdrom -> sr0
# ls -l /dev/sr0 brw-rw----+ 1 root cdrom 11, 0 2011-10-09 17:14 /dev/sr0
evtl. müssen noch die Rechte der Gerätedatei richtig gesetzt werden:
# chmod 660 /dev/sr0 # chgrp cdrom /dev/sr0
Jetzt muss der entsprechende Benutzer noch in die Gruppe „cdrom“ aufgenommen werden.
Wenn ein Linux gestartet wurde, kann man die Parameter (wie folgt) auslesen, welche dem Kernel beim booten übergeben wurden:
# cat /proc/cmdline BOOT_IMAGE=/vmlinuz-2.6.32-5-amd64 root=/dev/sda5 ro quiet
Die folgende Kommandozeile ermöglicht es, mit minimalen Mitteln, alle Partitionen im Rechner aufzulisten.
# ls /sys/class/block/*/removable | egrep -v 'loop|ram|dm-' | while read DREMNAME;do ls $(dirname ${DREMNAME})/ | fgrep "$(echo "${DREMNAME}" | awk -F'/' '{print $5}')";done
Die folgende Kommandozeile ermöglicht es, mit minimalen Mitteln, alle Partitionen im Rechner aufzulisten, die auf fest eingebauten Laufwerken liegen. Es werden also keine Partitionen der USB-Stick's bzw. USB-Festplatten angezeigt.
# fgrep -H 0 /sys/class/block/*/removable | egrep -v 'loop|ram|dm-' | while read DREMNAME;do ls $(dirname ${DREMNAME})/ | fgrep "$(echo "${DREMNAME}" | awk -F'/' '{print $5}')";done
Schonmal das Problem gehabt das sich ein Linux so aufgehängt hat das keine Tastatur oder Mauseingaben gemacht werden können, geschweige STRG-ALT-ENTF unter der Console zum gewünschtem Erfolg führt?
In Linux gibt es bestimmte Tastaturkombinationen (SysRQ Shortcuts) die immer funktionieren sofern folgender Parameter gesetzt ist:
# echo "1" > /proc/sys/kernel/sysrq
Mit dieser Folge sollte man seine Daten retten und den Server/Rechner sauber herunterfahren können.
Hier eine Übersicht über alle verfügbaren Befehle.
In Linux (2.6.x - Kernel) kann man wie folgt die im System steckenden CPU's zählen:
# ls -1d /sys/devices/system/cpu/cpu[0-9]* | wc -l 4
# fgrep 'cpu cores' /proc/cpuinfo cpu cores : 4 cpu cores : 4 cpu cores : 4 cpu cores : 4
# fgrep 'cpu cores' /proc/cpuinfo | awk '{z=$4;s+=z}END{print s}'
16
# awk '/core id/ {s=$NF}END{print s+1}' /proc/cpuinfo
4
# vi /etc/sysctl.conf net.ipv4.ip_forward = 0
oder
# vi /etc/sysctl.d/weiterleitung.conf net.ipv4.ip_forward = 0
oder temporär:
# echo "0" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
# iptables -L -t filter
oder einfach so:
# iptables -L
ausführlicher so:
# iptables -L -v
# iptables -t nat -L
um lange DNS-Abfragen zu vermeiden, besser so:
# iptables -t nat -n -L
ausführlicher so:
# iptables -t nat -n -L -v
# iptables-save > /etc/firewall.conf # echo "#!/bin/sh" > /etc/network/if-up.d/iptables # echo "iptables-restore < /etc/firewall.conf" >> /etc/network/if-up.d/iptables # chmod 0755 /etc/network/if-up.d/iptables
# iptables -P INPUT DROP # iptables -F INPUT # iptables -P OUTPUT DROP # iptables -F OUTPUT # iptables -P FORWARD DROP # iptables -F FORWARD # iptables -t nat -F
FAT32:
# mkfs -t vfat -F 32 /dev/sdc1 # mkdosfs -F 32 /dev/sdc1
FAT16:
# mkfs -t vfat -F 16 /dev/sdc1 # mkdosfs -F 16 /dev/sdc1
FAT12:
# mkfs -t vfat -F 12 /dev/sdc1 # mkdosfs -F 12 /dev/sdc1
| Dateisysteme | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| ext3 | sehr verbreitet | erfordert in regelmäßigen Abständen einen Dateisystem-Check; Dateisystem-Check ist sehr langsam; Plattenkapazität wird schlecht ausgenutzt |
| ext3 bei Systemausfall | ||
| ext3 | extrem hohes Daten-Risiko bei Systemausfall | |
| xfs |