Die UN-Atomaufsichtsbehorde IAEA hält eine radioaktive Dosis durch die natürliche Umweltstrahlung von 0,2 bis 0,3 MikroSievert pro Stunde (2,4 MilliSievert pro Jahr) für normal, in Deutschland liegt die natürliche Umweltstrahlung bei bis zu 0,2 MikroSievert pro Stunde (1,7 MilliSievert pro Jahr).
Beta- und Gammastrahlung wirken sich negativ auf Bildsensoren aus. Diesen Effekt können Astrofotografen beobachten und auch Satellitenhersteller müssen die Auswirkungen radioaktiver Strahlung bei der Kamerakonstruktion berücksichtigen. Nun können auch Besitzer einer herkömmlichen digitalen Spiegelreflexkamera radioaktive Strahlung messen.
Die Software BQScan von Datinf funktioniert allerdings nur mit Canons Spiegelreflexkameras. Zuerst wird ohne Objektiv mit aufgesetztem Kameradeckel eine 30-Sekunden-Aufnahme gemacht. Das Foto wird mit BQScan eingelesen und von der Software automatisch bewertet.
Selbst die Strahlung, die auf den Innenraum eines Verkehrsflugzeugs in 10.000 Metern Reiseflughöhe wirkt, lässt sich so nachweisen. Die Nachweisgrenze soll bei rund 2 Mikrosievert pro Stunde liegen. Die Strahlungsbewertung erfolgt allerdings nur recht grob: Es werden lediglich Punkte verteilt - eine Angabe in Sievert pro Stunde ist nicht möglich.
Quelle: Welt der Wunder - Sendung vom 11. März 2012 um 18:00 Uhr
diese Elemente stellen die häufigsten anzutreffenden natürliche Strahlenquellen (Alpha-, Betta- und Gammastrahlung) in unserem Alltag auf der Erde dar:
diese Aussagen wurden in der Sendung getroffen: